• _Alltag

    Von täglichen Freuden und Struggels

    Montag hat sich sehr beschwingt angefühlt. Ich hatte netten Smalltalk beim Brotkaufen im Bioladen und im Boesner. Ich war im Einklang mit mir selbst und der Welt. Ich hatte ein schönes Monatsdate mit dem Mann und die Arbeit ging mir leicht von der Hand. Gestern hingegen war der Wurm drin. Alles schien schief zu gehen. Naja, nicht alles, aber viel. Ich schreibe an meinem Newsletter und die Testmail verschickt sich einfach nicht, ein anderer Newsletter für einen Kunden verschwindet samt aller Daten im Nivana, weil sich mein Computer ein Update runterläd. Die Fuzzelarbeit von über einer Stunde einfach weg. Da laufen bei mir schonmal die Tränen. Und überhaupt war heute…

  • _Handarbeit

    Merle – eine Heilpuppe

    “Hat sie einen Namen?”, wollte die Therapeutin wissen. Darüber hatte ich noch gar nicht nachgedacht. Nein, sie hatte keinen Namen. Aber Kinder brauchen doch einen Namen, oder? Spontan fiel mir Merle ein. “Merle. Sie soll Merle heissen.” Im Oktober letzten Jahres überraschte mich die erste Panikattacke. Meine Beine zitterten unkontrollierbar, mir war kalt und mein Herz raste. Dann brach ich in Tränen aus. Zum Glück sass ich in der Sensory Awareness Stunde und die Leiterin konnte mir helfen, mich zu regulieren. Über viele Wochen ging es so weiter. Panikattacken, Erschöpfung, Dunkelheit in mir drin. Zwischendrin ging es mir mal wieder gut, dann kam die nächste Phase. Ich schleppte mich durch…

  • unterwegs

    Tut-Gut-Wochenende

    Nun liegt es schon einige Wochen zurück, das Tut-Gut-Festival hier in Moosach. Drei wunderbare leuchtende Frauen hatten die Idee, eine Brücke zwischen Schulmeditzin und alternativen Heilmethoden zu bauen. In einem Fest wollten sie die Bandbreite und das Spektrum der Wohlfühlangebote zeigen. Es gab Stände, Mitmachangebote, Vorträge – eine unglaubliche Fülle! Ich war zu jedem Zeitpunkt des Festes beeindruckt von dem, was die drei Frauen auf die Beine gestellt hatten. Allein, was es braucht, so ein Festival auf Gemeindegrund zu verandstalten. Da gab es einen Shuttlebus, ein Teil der Strasse im Ort wurde gesperrt, mehrere Gebäude gemietet. An dieser Stelle schon mal Respekt und ein riesen Dank! Mit dem Mann überlegte…