Einkehr und Rückzug im November
Ganz deutlich merke ich jedes Jahr, wie ich beginne, mich im November zurückzuziehen. In mein eignes kleines Schneckenhaus einzurollen und das Jahr zu betrachten. Stärker noch habe ich den Impuls, das alte Jahr abzuschliessen und auf das Kommende zu blicken. Energien sammeln und in Bahnen lenken, reflektieren und kontemplieren.
Dabei stelle ich mir immer wieder die gleichen Fragen: Bin ich glücklich? Gefällt mir mein Leben, so wie es ist oder gibt es Bereiche, in denen ich Veränderung wünsche, damit “der Kuchen wieder schmeckt“? Worauf möchte ich meinen Fokus richten, wohin möchte ich als nächstes Blicken und mich weiterentwickeln? Für meine berufliche Arbeit als auch mein Privatleben. Was ist mein Mehrwert als Dienstleisterin?
Ich werde noch ca 2 Jahre in der Situation verharren, mit dem Sterngucker daheim zu sein und gleichzeitig zu arbeiten. Er wird weiterhin die Spielgruppe besuchen, was mein Arbeitszeitfenster auf 2×3 h pro Woche konzentriert. Mein Kopf ist voller Ideen, was ich anbieten und arbeiten könnte. Meine Möglichkeiten sind momentan noch recht eingeschränkt. Es steht für mich die Frage im Raum: Möchte ich wieder Yoga unterrichten? Kreativworkshops anbieten (wenn ja, was? wo?) oder Schulungen geben (worin? wo? für wen?). Ich merke, daß mir konzeptionelle Arbeit & Beratung viel Freude bereiten, die Umsetzung gebe ich gern weiter. So könnte ich mir zB Teamwork vorstellen. Ich habe bereits an meiner Arbeitsweise bezüglich Aufträgen einige Änderungen vorgenommen. Ich arbeite eng mit Kollegen zusammen, die Aufträge mit ihrem Fachwissen bereichern. Ich möchte mein Netzwerk gern ausbauen.
Insgesamt suche ich noch bisschen nach dem Roten Faden. Derweil schreibe ich Listen, beantworte mir selbst Fragen und beende Dinge, die hier offen rumliegen.
Was ist der November für dich? Spürst du auch eine innere Einkehr? Ein Klar-Schiff-machen wollen? Oder hast du dafür einen anderen Monat?



2 Kommentare
Fräulein Rucksack
Dass ich im November zurück- und vorausblicke liegt am Geburtstag, den ich dazu gerne als Anlass nehme. Nicht weil der Tag selbst viel zu bedeuten hat, aber weil es einfach ne gute Stelle im Jahr ist dies zu tun. Oder doch weil November ist? So richtig schliesse ich dann aber doch erst zum Jahresende ab.
Schön dass Du von so persönlichen Nachdenkmomenten schreibst!
Lieben Gruß!
Kathrin
Der November ist bei mir immer entspannt und mit Vorfreude auf Weihnachten verbunden, noch ist Platz im Terminkalender, der sich aber dann doch sehr schnell füllt … natürlich auch mit vielen schönen Dingen.
Eine Abrechnung und Planung mache ich nicht im November.
Da ich mich eher auf Frühling und Sommer freue, verbinde ich gar nicht soviel mit November, aber dieses Jahr durch das milde Wetter, finde ich durchaus gefallen an diesem Monat mit den tollen Farben und der Leuchtkraft;-).
LG