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Wochenende :: Zurück zum Familienleben

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Unsere Ferien sind jetzt vorbei. Am Wochenende kam unsere Fsamilienbande aus allen Windrichtungen wieder zueinander. Das ist immer sehr schön, aber auch anstrengend. Da ist Freude, Aufregung, aber auch Überwältigung und Chaos. Das pralle Familienleben halt.

Am Freitag nach meinem Kalligrafie-Seminar bin ich direkt zu meinen Eltern gefahren. Ich habe die 7 Stunden Bahnfahrt genutzt, all den Input der vergangenen Woche sacken zu lassen. Ich habe aus dem Fenster geschaut, nichts getan und ein bisschen gelesen.

Samstag

Am Samstag ging es nach dem Frühstück und einem Rundgang durch den elternlichen Garten mit dem Wolf im Gepäck wieder zurück. Die Ferienwoche, die der Wolf bei meinen Eltern verbracht hat, ist vorbei. Ich verbringe die 7 Stunden Bahnfahrt lesend, meine Gedanken notierend oder schlafend. Der Wolf schaut 2 Filme am Laptop bis wir den Zug wechseln und im Gang sitzen müssen. Wir plaudern mit anderen Fahrgästen, lesen und vertun uns die Zeit.

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Am Abend holt uns der Mann mit dem Sterngucker am Bahnhof ab. Der Sterngucker hat die Ferien bei den anderen Großeltern verbracht. Die Wiedersehensfreude der Jungs ist groß. Die Freude des Mannes über das Chaos im Haus etwas gedämpfter.

Sonntag

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Wir frühstücken gemeinsam. Dann ziehen sich die Jungs zum Spielen und Streiten zurück. Haben ja einiges nachzuholen. Gegen Mittag fährt der Mann zum Flughafen, die Tochter abholen, die ihre Ferienwoche in Spanien verbracht hat. Die Jungs und ich schauen derweil “Stella und der Stern des Orients”*, ein wirklich sehr schöner Kinderfilm (den hab ich damals in einem kleinen Kino in Freiburg mit der Tochter geschaut, als sie ungefähr so alt war wie der Wolf jetzt. Der Wolf schlief im Tragetuch. Hachseufz). Draussen schneite es derweil die ersten Schneeflocken.

Als alle wieder beisammen waren, aufgeregter Lärm und Gewusel, knuddelten wir alle erstmal auf der Couch. Das stellt man sich am besten so vor: die Tochter, mittlerweile ja größer als ich, setzt sich auf meinen Schoss. Ich spüre kaum noch meine Beine. So eine 14 Jährige ist nicht mehr ganz so knuffelig, wie ein 4-Jähriger. Der 4-Jährige sieht seine Mutter in der Couch verschwinden und ist überzeugt, daß er nicht ganz so schwer ist und Mutterns Beine bei seinerm Gekuschel nicht absterben. Setzt sich also auf die verbleibenden Zentimeter Bein. Der 8-Jährige findet, er passt da noch dazu und setzt sich oben drauf. Auf seine Geschwister und die Mutter, die da nach Luft japsend in die Couch gequetscht wird.

Ich konnte mich befreien und lebe noch. Froh, meine Bande wieder beisammen zu haben, gleichzeitig die heilige Ruhe des Alleinseins zurücksehnend. Also alles wie immer.

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Zum Abendessen hab es aufgewärmte Reste des Currys vom Mittag. Ganz unspektakulär aus der Pfanne. Dann die abendliche Aufräum- und Bettgehrunde. Morgen dann wieder Alltag.

Die anderen Wochenendeinblicke sind vermutlich etwas spektakulärer. Susanne sammelt sie.

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Ein Kommentar

  • sternenglück

    Das klingt nach einem intensiven Wochenende. Und ihr habt so lange Zugfahrten zurück gelegt – Wahnsinn. Das bin ich gar nicht gewohnt. Ich fahre nächste Woche zum ersten Mal mit beiden Kindern Zug.
    Einen guten Start in den Alltag wünsche ich dir!
    Lg Sternie

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