_Alltag
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Vom Stromverbrauch
Nun wohnen wir hier schon ein Jahr in diesem Haus. Mit dem Umzug von einer Wohnung in ein Haus mit mehreren Etagen konnte ich unseren Strom- und Energieverbrauch schlecht einschätzen. Da brennt hier ein Licht und dort vergisst man ein anderes auszuschalten. Also haben wir über das gesamte Jahr mal unseren Stromzähler abgelesen und aufgeschrieben. Immer am Ende des Monats erinnerte uns unser elektronischer Kalender dran, abzulesen. So können wir nun nach einem Jahr eine kleine Kurve betrachten.Ich mag ja gerne solche Listen und Beobachtungen. mache ich übrigens auch mit meinen Finanzen. Doch zurück zum Strom. Weil ich neugierig war, wo wir denn so liegen im deutschen Durchschnitt für einen…
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Ferienalltag
Noch immer haben wir Ferien. Man kann sich an diesen Kein-Rhythmus gewöhnen. Dennoch freue mich auf mehr Struktur und Alltag. Und was machen wir so den ganzen Tag? Die Tochter steht nach dem Ausschlafen auf, schlumpert im Schlafanzug herum, schaut online bei ihrem Pferdespiel, frühstückt und verschwindet dann bei ihrer Freundin (mit der sich schon vorher stundenlang telefoniert hat. Sie wohnt gegenüber…) Und dann sehe ich sie nur hin und wieder bis sie abends so gegen 10 heimkommt zum Schlafen. Oder auch nicht. Es sei denn, wir vereinbahren etwas anderes. Zwischendrin passt sie mal auf den Wolf auf, erledigt ihre Hausarbeiten oder fährt zum Baden. Ein paar mal waren Ferienveranstaltungen.…
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Dünnhäutig
Trotzdem ich mich gerade sehr ausgeglichen und entspannt fühle, erwische ich mich in diesen dünnhäutigen Momenten. Etwa, wenn ich das Hausgeburts-Schwangerschaftstagebuch von Frau Brise lese und mir die Tränen kullern. Oder die Geburtsgespräche auf Twitter mitlese. Dann fallen mir plötzlich die enttäuscht, verzweifelt und erschöpft geweinten Tränen ein, als ich wehend am Tisch stand kurz bevor wir in die Klinik fuhren. Die kehlezuschnürenden, aber erleichternden Tränen als ich im Nebel der Medikamente den ersten Schrei des Sternguckers hörte. Oder bei der rührenden Geschichte, über eine Mutterkuh, die ihr Baby vor dem Bauern versteckte, damit es ihr nicht wieder weggenommen würde. Dann fühle ich mich traurig, hilflos, klein und unbedeutend. Scheint…







