_Alltag

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    Alltagsorganisation – Den Überblick behalten

    Ein halbes Jahr ist nun schon vergangen. Nun ist mein Mahabuch, mein dicker Alltagsbegleiter, mein ausgelagertes Gehirn, voll. Mein Mahabuch ist ein dickes kariertes Leuchtturm Notizbuch* mit Lesebändchen. Diese Art von Buch habe ich vor ungefähr fünfzehn Jahren begonnen zu führen. Der Anstoß war ein Kapitel in dem Buch “Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags”*, wo Karen Kingston ihre Herangehensweise gegen Zettelflut und Post-It-Kleber beschrieb. Nämlich: alles in ein Buch zu schreiben. Später kam dann die Bulletjournalmethode von Ryder Carroll dazu. Ich nutze die nur sehr rudimentär, habe aber Teile seines genialen Systems übernommen. Eher minimalistisch und nicht gestaltet. Dazu führe ich noch ganz klassisch einen Kalender. Seit Jahren…

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    Donnerstagsschnipsel – Nachdenklich

    Heute morgen beim Frühstück kamen wir irgendwie auf Müll zu sprechen. Ich glaube, weil ich anregte, als Familie noch mehr auf unseren Konsum zu achten. Ich bin da ja gerade nicht so glücklich. Wir kaufen gerade aus Budgetgründen im Discounter ein. Das frustriert mich auf mehreren Ebenen, und ich möchte daran etwas ändern. Wir sprachen also über Müll und da erwähnte der Mann, dass vor ein paar Tagen erst eine kontaminierte Mülllieferung von Deutschland nach Malyasia abgewiesen wurde. Zwar wusste ich, dass Müll grundsätzlich nicht einfach recycelt wird, scheinbar funktionieren meine Verdrängungsmechanismen aber gut genug, dass ich jedesmal wieder überrascht bin über die Machenschaften in dieser Welt. Hier ist ein…

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    Atempause

    Es gibt mich noch. Ich war wohl kurz abgetaucht. Und schwupp ist hier über eine Woche Stille gewesen ohne dass ich bemerkt hätte, wie die Zeit vergeht. Sachen gibts… Jetzt hole ich aber erstmal Atem und warte, bis die Worte und der Alltags wieder fliessen. Derweil lasse ich ein paar Schnipsel hier. Dienstags-Schnipsel Die letzten Tage standen im Zeichen unseres Auszeit-Seminars, was überraschende Wendungen Last-Minute mit sich gebracht hat. Wir konnten uns jedoch gut darauf einstellen und haben vier schöne Tage verbracht, gute Gespräche geführt und Dinge entstehen lassen. Danach habe ich den Wolf bei seinen Großeltern abgeholt. Nun bin ich froh, wieder zur Ruhe kommen zu können. Das waren…