_Alltag
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Mittsommervorfreude, Pfingstferien und Alltag
Wenn ich ein paar Tage nichts geschrieben habe, fällt mir der Einstieg nicht so leicht. Wo fange ich an? In einer Woche passiert oft so viel. Wovon möchte ich erzählen? Es ist ja nicht so, dass ich hier rumliege und mich langweile. Wobei das auch mal schön wäre. Die erste Ferienwoche liegt hinter uns. Die Tage waren eine gute Mischung aus geschäftig und beschaulich. Ich habe mich um viele kleinere Aufträge gekümmert, viel prokrastiniert, gestrickt, gezeichnet und geschrieben. In der ersten Juniwoche habe ich bei der journalingfromnature-Challenge mitgemacht. Eine Woche Skizzenbuch mit jedem Tag einem anderen Natur-Thema. Das habe ich mit ein paar kleinen Schreibübungen zum Built Up Caps Kurs…
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Pfingstferienstart mit einem Ausflug nach Sonnenhausen und nach München
Mit den Ausgangsbeschränkungen hat sich hier auch ein schöner Tagesrhythmus eingespielt, den ich gern mag. Morgens arbeiten, am Nachmittag Zeit mit der Familie. Das klappt mal mehr, mal weniger gut. Aber gefühlt nimmt alles wieder Fahrt auf. Termine, Verabredungen. Verpflichtungen. Jetzt haben wir erstmal zwei Wochen Ferien. Am Pfingstmontag haben wir vormittags an unseren Montagsaufgaben gearbeitet. Nach dem Mittagessen haben wir einen langen Spaziergang nach Sonnenhausen gemacht. Das hatte ich mir eigentlich als Auszeit-Tag für Dienstag vorgenommen, fand es dann aber doch ganz schön gemeinsam mit dem Mann. Nach diesen zackigen 11 km taten mir daheim ganz schön die Füße weh. Da muss ich noch bisschen am Schuhwerk und Lauftempo…
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Himmelfahrt
Draussen läuten die Kirchenglocken. Ich mag das sehr. Heute ist HImmelfahrt. Zum Tagesstart lese ich in meinem Osterfreude-Buch von Anselm Grün. Ich habe seit einigen Tagen Aufruhr im Herzen. Die inneren Stimmen aller Art sind laut. Wut, Trauer, Verletzung, Liebe, Sehnsucht, Versöhnung, Festhalten an Vergangenem, Würde… Kennst du vielleicht selbst. Der Impuls, jedes einzelne dieser Gefühle auszuagieren ist groß. Nichts von dem, was ich rausliesse, würde dem Kern dessen, was in mir tobt auch nur annähernd nahe kommen. Der Facettenreichtum einer Beziehung. Das Gleichzeitige Existieren von Liebe, Verbindung, Trennung und Verletzung. Die Gefahr ist zu groß, noch mehr kaputt zu machen. Innehalten, Aushalten, jedes einzelne Gefühl spüren. Die Tiefe begreifen.…








