_Alltag

12 von 12 im Oktober

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Heute war kein spektakulärer Tag. Ich habe die Bande tagfertig gemacht und zum Schulbus gebracht, der Wolf wurde von der Nachbarin mitgenommen. Danach hab ich im Kindergarten angerufen und Bescheid gegeben, daß ich den Sterngucker heute nachmittag abhole und er nicht mit dem Bus fährt, und falls sie den Eindruck haben, daß er nicht bis 16 Uhr durchhält, weil er erkältet ist, ich ihn auch schon früher einsammeln kann.

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Dann habe ich mich in mein Bett verkrochen. Ich bin erkältet, matschig und schwach, habe Kopf- und Gliederschmerzen. Gestern abend habe ich deshalb beschlossen, jetzt wirklich krank zu sein. Ich habe alle Termine bis Sonntag abgesagt und meinen Kunden bescheid gegeben, daß ich krank bin. Ich schleppe diese Erkältung in diversen Formen jetzt schon 3 Wochen mit mir herum und habe immer nebenher noch versucht, trotzdem zu arbeiten. Jetzt ist Genesung dran.

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Gegen 11 war ich hungrig und hab mir eine Misosuppe gekocht, die ich zusammen mit den Gemüseresten vom Abendessen gestern gegessen habe. Währenddessen rief der Kindergarten an, daß es besser wäre, den Sterngucker schon zum Mittag abzuholen, wie ich es schon vermutet hatte. Ich schaute mir noch ein paar Videotutorials an bis es Zeit war, die Bande einzusammeln.

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Zuerst ist immer der Wolf dran. Gegen 12 hab ich ihn von der Schule abgeholt. Im Auto hat er mir begeistern vom Englisch Unterricht und den Liedern, die sie gerade singen, erzählt. Und daß er jetzt schon ein Lied auf der Flöte spielen kann. Nach ein paar Minuten mit ihm daheim, wo wir den Tag besprochen haben, bin ich wieder losgefahren, um den Sterngucker im Kindergarten einzusammeln. Der war hungrig und freute sich schon auf das Mittagessen. In der Schule trafen wir noch die Tochter und nahmen ihr etwas Gepäck ab, da sie nach der Schule noch nach München fahren wollte, um Gewand und Schrauben für ihre große Präsentation am Samstag zu kaufen.

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Nach dem Mittagessen (Gnocchi aus der Tüte und Ketchup dazu) hab ich den Jungs einen Film am ipad eingestellt. Dazu gab es später Apfel- und Birnenspalten mit Datteldip.

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Am Nachmittag kam auch die Post. Nachdem ich neulich etwas traurig war, daß ich gar keine Breife und Karten mehr bekomme, wie früher, waren heute gleich mehrere Briefe für mich dabei. Wie schön!

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Und ein Paket mit den ersten Weihnachtskarten aus der Druckerei.

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Im Haus herrscht Chaos. Die Jungs spielen im oberen Stockwerk lautstark und mit immer wieder Streiteinlagen. Ich sitze auf der Couch und nähe am Binding des Sternguckerquilts.

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Gegen 17:30 gibt es Abendessen. Es gibt Kartoffelecken vom Bleck, Salat und geschmorten Zitronenfenchel. Gegen die Tristesse hab ich noch die letzten frischen Blumen von draussen reingeholt. So langsam verblühen sie alle.

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Nach dem Abendessen gab es eine kleine Telefonrunde. Neuigkeiten mit Mutter und Schwester austauschen, während ich weiter am Quilt rumnähte. Den fertig zu bekommen ist ja eines meiner 17 Ziele bis zum Ende des Jahres.

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Dann scheuchte ich die Jungs in ihre Schlafanzüge und überliess sie sich selbst. Der Wolf wollte den Sterngucker ins Bett bringen, ich fuhr zum Bahnhof, die Tochter einsammeln.

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Am Bahnhof plückten wir ein paar Hagebutten. Im Auto erzählte mir die Tochter ein bisschen von ihrem Tag und den Vorbereitungen für die Präsentation der großen Montessoriarbeit. Zuhause schlief der Sterngucker bereits, der Wolf gesellte sich noch kurz zu uns, um noch etwas zu essen, ging dann aber gleich wieder ins Bett. Ich schaute mir noch die Outfits der Tochter an, besprach mit ihr die kommenden Tage und werde jetzt gleich ins Bett gehen. Noch bis Freitag durchhalten, dann ist der Mann wieder da.

Weitere 12 von 12 Alltagseinblicke findet ihr bei Draussen nur Kännchen (Alles Liebe zum Geburtstag!)

 

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